Der Pumptrack: seit 2022 geplant, bis heute kein Termin
Ein Pumptrack für die Jugend stand 2024 auf der Liste der Wahlversprechen. Angekündigt war er schon 2022. Der Stadtrat hat 80.000 Euro dafür freigegeben, gebaut wurde nichts, und die Freigabe ist verfallen. Wir haben die Haushaltspläne gelesen und die Stadt gefragt, warum.
Ein Pumptrack und eine legale Graffiti-Fläche für die Jugend: Das stand 2024 auf der Liste, mit der die Bürgerinitiative um Kay Brückmann antrat. Die Graffiti-Fläche gibt es inzwischen, der Jugendbeirat hat eine „Free Wall“ gestaltet. Der Pumptrack fehlt. Wir haben nachgesehen, warum.
Bolzplatz und Pumptrack sind zwei Anlagen
Unter der Haushaltsstelle „Sanierung Bolzplatz“ wurde der Bolzplatz am Schwarzbach 2022 und 2023 um eine Skateanlage erweitert, abgeschlossen 2023. Der Pumptrack soll daneben entstehen. In den Finanzplänen steht er unter derselben Haushaltsstelle mit dem Vermerk „2. BA Pumptrack“, also als zweiter Bauabschnitt. Die Idee ist älter als die Wahl von 2024. Der früheste Beleg in den Unterlagen stammt von 2022, weiter zurück reicht unser Bestand nicht.
Vom Plan zur Null
| Stand | Was in den Unterlagen steht |
|---|---|
| Juni 2022 | vom damaligen Bürgermeister angekündigt: Der Platz soll „im nächsten und übernächsten Jahr“ um einen Pumptrack ergänzt werden |
| November 2023 | beschlossener Finanzplan: 60.000 Euro für 2025, Vermerk „2. BA Pumptrack“ |
| November 2024 | Haushalt 2025: kein Geld für 2025. Der Stadtrat erhöht aber mit 19 zu 0 die Verpflichtungsermächtigung in der Haushaltssatzung um 80.000 Euro „zugunsten des Projektes Pumptrack“, zu zahlen 2026 |
| Ende 2025 | Die Verpflichtungsermächtigung läuft aus, ohne dass ein Auftrag vergeben wurde |
| November 2025 | Haushalt 2026: 0 Euro und keine neue Verpflichtungsermächtigung, im Finanzplan „verschoben“, bis 2029 kein Geld |
Die Verpflichtungsermächtigung hatte im November 2024 Sebastian Klöppel für seine Fraktion Bündnis für Friedrichroda beantragt. Damit darf die Stadt Aufträge vergeben, die erst im Folgejahr bezahlt werden. Schon in derselben Sitzung warnte die Bauverwaltung, dass sie die Vorhaben für 2025 personell voraussichtlich nicht alle schaffen werde. Eine Pflicht zu bauen ist eine Verpflichtungsermächtigung nicht. Und sie gilt nur bis zum Ende des Haushaltsjahres, so steht es in § 59 der Thüringer Kommunalordnung. Wird bis dahin nichts beauftragt, verfällt sie. Einen Betrag zum Ausgeben hatte der Pumptrack in den Haushaltsplänen 2024, 2025 und 2026 nie.
Ein Jahr später beschloss der Stadtrat den Haushalt 2026 und den Finanzplan bis 2029, wieder 19 zu 0. Darin steht beim Bolzplatz für 2026 eine Null und der Vermerk „2. BA Pumptrack 80,0 T€ verschoben“. Eine neue Verpflichtungsermächtigung gibt es nicht. In der Niederschrift zu diesem Beschluss kommt der Pumptrack nicht vor. Einen Vergabebeschluss zum Pumptrack finden wir nicht.
Im Mai 2026 brachte der Jugendbeirat einen Antrag für eine eigene Fläche am Pumptrack in den Stadtrat. Klöppel sagte dort, der Bolzplatz und der Pumptrack lägen ihm sehr am Herzen, und beantragte, das Projekt in den Ausschüssen voranzutreiben. Am 24. September stand der Antrag erneut auf der Tagesordnung des Stadtrats. Das Ergebnis ist noch nicht veröffentlicht.
Was die Verwaltung dazu sagt
Wir haben die Stadtverwaltung am Freitag, 25. September, gefragt, warum der Pumptrack verschoben wurde. Am Montag darauf lag die Antwort vor, geschrieben am ersten Arbeitstag nach dem Urlaub der Geschäftsführenden Beamtin Monika Siede. Dafür ein ausdrückliches Dankeschön. Sie schreibt:
- Der Pumptrack wurde als 2. Bauabschnitt „für 2025 in den Haushalt aufgenommen“. Es gibt eine Skizze und eine Grobkostenschätzung. (Anmerkung der Redaktion: Im Haushalt 2025 stand er nur als Verpflichtungsermächtigung, nicht als Ausgabe.)
- Er musste verschoben werden, weil Baumaßnahmen zur Gefahrenabwehr Vorrang hatten. Das geschehe „in Abstimmung mit dem Stadtrat durch eine Prioritätenliste der Baumaßnahmen“.
- Nach Gesprächen mit den Initiatoren können die Jugendlichen die Flächen „aufgrund des sozialen Umfeldes“ dort nicht wie beabsichtigt nutzen.
- Der Bau soll deshalb warten, bis der Wohnblock Am Schwarzbach 19 bis 21 saniert ist. Andere Standorte wurden geprüft, die Stadt bleibt beim geplanten.
- „Es wurden keine Aufträge aus der Verpflichtungsermächtigung heraus ausgelöst und keine Mittel ausgegeben.“
In den öffentlichen Niederschriften lässt sich das nachvollziehen, allerdings verstreut. Im März 2025 hielt der Bauausschuss fest, eine Umsetzung sei „aktuell nicht möglich“, und wollte eine andere Fläche suchen. Im März 2026 sprach er von einem „ordnungspolitischen Problem“ am Bolzplatz. Im Mai 2026 schlug der Bürgermeister vor, den Antrag des Jugendbeirats „im Zuge der Sanierung des Wohnblockes“ zu planen, eine zeitliche Umsetzung könne „noch nicht definiert werden“. Abgestimmt wurde an diesem Tag über etwas anderes: Der Bauausschuss empfahl dem Stadtrat mit 7 zu 0 eine zusätzliche Fläche oberhalb des Pumptracks. Einen eigenen Beschluss, den Bau bis zur Sanierung des Wohnblocks zu verschieben, finden wir in den veröffentlichten Niederschriften nicht. Die Niederschrift der Bauausschusssitzung vom 25. August ist noch nicht veröffentlicht.
Zum Vergleich: Es geht auch schneller
Wie lange ein Vorhaben braucht, zeigen zwei andere Projekte der Stadt aus derselben Zeit.
| Vorhaben | Erster Beleg | Geld im Haushalt | Stand |
|---|---|---|---|
| Begegnungsstätte WIR³ | Mai 2024, Bericht des damaligen Bürgermeisters im Stadtrat | Haushalt 2025: 91.000 Euro laufende Kosten und 30.000 Euro Einrichtung | eröffnet am 15. September 2025, rund 16 Monate nach dem ersten Bericht |
| Sportplatz mit neuem Funktionsgebäude | Oktober 2022, Beschluss zum Förderantrag | rund 5,5 Millionen Euro, davon rund 3,2 Millionen Fördermittel | Bauaufträge seit März 2025 |
| Pumptrack | Juni 2022, Ankündigung im Haupt- und Finanzausschuss | kein Ausgabeansatz, nur 80.000 Euro Verpflichtungsermächtigung, inzwischen verfallen | nicht begonnen, kein Termin |
Fair dazugesagt: Die drei Vorhaben sind nicht direkt vergleichbar. Die Begegnungsstätte zog in einen bestehenden Laden und musste nicht gebaut werden. Der Sportplatz hängt an Fördermitteln mit festen Fristen, die Druck machen. Für den Pumptrack ist in den Finanzplänen keine Förderung eingetragen. Er muss aus der eigenen Kasse bezahlt werden und konkurriert dort nach Angaben der Verwaltung mit der Sanierung von Straßen und Schwimmbädern.
Kommentar: Verfallen, ohne dass es jemand sagt
Der folgende Teil ist unsere Meinung, klar getrennt von den Fakten oben.
Die Verwaltung hat Gründe, die man nachvollziehen kann. Gefahrenabwehr geht vor, und ein Pumptrack, an dem sich die Jugendlichen nicht wohlfühlen, hilft niemandem. Nur mussten wir uns diese Erklärung auf Nachfrage holen und aus vier Niederschriften zusammensetzen. Wer im Herbst 2024 für die 80.000 Euro gestimmt hat, hat in keiner Niederschrift erklärt, warum sie Ende 2025 verfallen sind. Erinnert hat daran 2026 Falk Ortlepp (CDU), im Bauausschuss und im Stadtrat.
Der Vergleich zeigt: Wo Fördergeld dahintersteht oder nichts gebaut werden muss, kommt ein Vorhaben voran. Die Begegnungsstätte war nach 16 Monaten offen. Der Pumptrack wartet jetzt auf die Sanierung eines Wohnblocks, für die es keinen Termin gibt.
Mit solchen Zeiträumen kann man bei Jugendlichen nicht arbeiten. Wer 2022 vierzehn war, als der Pumptrack angekündigt wurde, ist heute volljährig. Für junge Menschen sind vier Jahre eine halbe Jugend. Sie lernen daraus vor allem eines: dass es sich nicht lohnt, sich in der Stadtpolitik einzubringen.
Dabei wusste der Bauausschuss spätestens im März 2025, dass es „aktuell nicht möglich“ ist. Ein ehrliches Nein mit Grund, oder ein ehrliches „erst in ein paar Jahren“, hätte allen etwas erspart. Die 80.000 Euro hätte der Stadtrat offen zurücknehmen können, statt sie still verfallen zu lassen. Und der neue Antrag des Jugendbeirats hätte nicht sieben Sitzungen in vier Gremien beschäftigt. Stattdessen blieb ein Versprechen stehen, das bis heute niemand einlösen kann. Klarheit ist gegenüber Jugendlichen keine Härte, sondern Respekt.
Unser Vorschlag: Die Stadt nennt einen Zeitpunkt, bis wann der Wohnblock saniert und der Pumptrack gebaut sein soll, oder sagt ehrlich, dass es in absehbarer Zeit nicht geht. Und sie stellt die Prioritätenliste der Baumaßnahmen öffentlich ins Ratsinformationssystem. Dann kann jeder sehen, was vorgeht und warum.
Quellen
Unsere Anfrage
- Anfrage an die Stadtverwaltung zum Stand des Pumptracks, versandt am 25. September 2026, Frist 30. September 2026: schriftliche Antwort der Geschäftsführenden Beamtin Monika Siede vom 28. September 2026, liegt der Redaktion vor; darin Verschiebung wegen Baumaßnahmen zur Gefahrenabwehr über eine mit dem Stadtrat abgestimmte Prioritätenliste, Nutzungsproblem wegen des sozialen Umfelds, Bau erst nach Sanierung des Wohnblocks Am Schwarzbach 19 bis 21, keine Aufträge und keine Ausgaben aus der Verpflichtungsermächtigung; Verweis auf § 59 ThürKO; das Ergebnis des Stadtrats vom 24. September 2026 wurde nicht mitgeteilt
Haushalt und Finanzplan
- Haupt- und Finanzausschuss vom 30. Juni 2022: Niederschrift, TOP 5.5: Abgestimmt wurde über 50.000 Euro überplanmäßige Ausgaben für die Erweiterung von Bolzplatz und Skaterpark (Empfehlung an den Stadtrat, 7 Ja, 0 Nein, 0 Enthaltungen). In der Aussprache ergänzt der damalige Bürgermeister, es sei geplant, den Platz „im nächsten und übernächsten Jahr“ mit einer Pumptrack-Anlage zu ergänzen. Die Mehrausgabe betraf die Haushaltsstelle 2 56000 940001 „Erweiterung Bolzplatz“. Frühester Beleg für den Pumptrack in unserem Bestand, der im Februar 2022 beginnt
- Stadtrat vom 30. November 2023: Finanzplan 2023 bis 2027 mit Investitionsprogramm, Beschluss STR/VII/2023/094 mit 16 Ja, 0 Nein, 0 Enthaltungen; Haushaltsstelle 2 56000 940001 „Sanierung Bolzplatz Fro“ mit 60.000 Euro für 2025, Vermerk „2. BA Pumptrack“ (Seite 1 der Übersicht „Beschlussfassung STR 30.11.2023“)
- Stadtrat vom 1. Februar 2024: Fortführung des Finanzplans 2023 bis 2027, Beschluss STR/VII/2024/014 mit 16 Ja, 0 Nein; korrigiert wurden zwei im EDV-System nicht übernommene Änderungen, die 60.000 Euro für 2025 bleiben unverändert
- Ausschuss für Kur, Kultur, Tourismus, Umwelt und Soziales vom 14. November 2024: Entwurf Finanzplan und Investitionsprogramm 2024 bis 2028, Einbringung 24. Oktober 2024; Bolzplatz 80.000 Euro für 2026, Vermerk „2. BA Pumptrack“
- Stadtrat vom 28. November 2024: Niederschrift, Sebastian Klöppel beantragt für seine Fraktion eine Verpflichtungsermächtigung über 80.000 Euro für den Pumptrack, angenommen mit 19 Ja, 0 Nein, 0 Enthaltungen; Hinweis der Bauverwaltung, die Maßnahmen für 2025 könnten personell voraussichtlich nicht alle abgearbeitet werden (Niederschrift veröffentlicht mit der Sitzung vom 20. Februar 2025)
- Stadtrat vom 28. November 2024: Haushaltsplan 2025, Vermögenshaushalt UA 56000, Haushaltsstelle 940001 „Sanierung Bolzplatz/Skaterbahn, 2. BA Pumptrack“ mit 0 Euro für 2025 und 0 Euro für 2024 (Seite 147); Haushaltssatzung 2025 mit der Änderung „Erhöhung der Verpflichtungsermächtigungen in § 3 der Haushaltssatzung um 80.000 € zugunsten des Projektes Pumptrack“, Gesamtbetrag 3.948.000 Euro statt 3.868.000 Euro (Wortlaut in der Niederschrift, veröffentlicht mit der Sitzung vom 20. Februar 2025)
- Stadtrat vom 27. November 2025: Haushaltsplan 2026 mit 0 Euro und ohne Verpflichtungsermächtigung für Baumaßnahmen der Sporteinrichtungen (UA 56000, Seite 148) sowie Finanzplan 2025 bis 2029, Vorlage STR/VIII/2025/084, beschlossen mit 19 Ja, 0 Nein, 0 Enthaltungen; beim Bolzplatz für 2026 null Euro mit dem Vermerk „2. BA Pumptrack 80,0 T€ verschoben“, für 2027 bis 2029 kein Ansatz; der Pumptrack wird in der Niederschrift nicht erwähnt
Beratungen
- Bauausschuss vom 25. März 2025: Niederschrift, Antrag des Jugendbeirates zum Pumptrack; Umsetzung des Projektes und Bau eines Pumptracks „aktuell nicht möglich“, Suche nach einer anderen Fläche vereinbart (Niederschrift veröffentlicht mit der Sitzung vom 8. Juli 2025)
- Bauausschuss vom 31. März 2026: Niederschrift, TOP 7, Mangel an Ordnung und Sauberkeit an einigen Plätzen, „ordnungspolitisches Problem“ (Niederschrift veröffentlicht mit der Sitzung vom 26. Mai 2026)
- Stadtrat vom 7. Mai 2026: Niederschrift, Antrag des Jugendbeirats, Wortmeldung Klöppel, Erläuterung der Finanzverwaltung, eine Verpflichtungsermächtigung heiße nicht, dass die Maßnahme realisiert werde, Verweisung in die Ausschüsse mit 20 Ja-Stimmen (Niederschrift veröffentlicht mit der Sitzung vom 2. Juli 2026)
- Bauausschuss vom 26. Mai 2026: Niederschrift, TOP 4, Vorschlag des Bürgermeisters, den Antrag im Zuge der Sanierung des Wohnblockes zu planen, zeitliche Umsetzung nicht definiert; Empfehlung an den Stadtrat für eine zusätzliche Fläche oberhalb des Pumptracks mit 7 Ja, 0 Nein, 0 Enthaltungen; kein eigener Beschluss zur Verschiebung (Niederschrift veröffentlicht mit der Sitzung vom 25. August 2026)
- Haupt- und Finanzausschuss vom 3. September 2026: Hinweis der Verwaltung in einer Beschlussvorlage zur Spießbergbahn, wegen „der dringlichen Sanierung von Straßen und den Schwimmbädern sowie der beschlossenen Prioritätenliste“ fehlten finanzielle und personelle Ressourcen
- Stadtrat vom 24. September 2026: Tagesordnung mit dem Antrag des Jugendbeirats zum Pumptrack, Vorlage STR/VIII/2026/074
- Volltextsuche in unserem Ratsinfo-Dashboard über rund 1.850 Dokumente des Ratsinformationssystems seit 2022, durchgeführt am 25. September 2026: kein Vergabebeschluss und kein Tagesordnungspunkt zu einem Auftrag für den Pumptrack
Rechtsgrundlage
- § 59 Thüringer Kommunalordnung, Verpflichtungsermächtigungen, Absatz 3: „Die Verpflichtungsermächtigungen gelten bis zum Ende des Haushaltsjahres und, wenn die Haushaltssatzung für das folgende Haushaltsjahr nicht rechtzeitig öffentlich bekannt gemacht wird, bis zum In-Kraft-Treten dieser Haushaltssatzung.“ Wortlaut abgerufen am 29. September 2026
Vergleich
- Stadtrat vom 23. Mai 2024: Bericht des damaligen Bürgermeisters, das ehemalige Kindermodengeschäft solle ab 2025 als Ausstellungsraum und generationsübergreifende Begegnungsstätte genutzt werden, Kosten für Personal und Miete im Haushalt 2025 (Niederschrift veröffentlicht mit der Sitzung vom 13. Juni 2024)
- Ausschuss für Kur, Kultur, Tourismus, Umwelt und Soziales vom 14. November 2024: Haushaltsentwurf 2025, Unterabschnitt 35500 Begegnungsstätte mit 91.000 Euro Ausgaben und 52.000 Euro Einnahmen; Finanzplanentwurf mit 30.000 Euro „Einrichtung Begegnungsstätte“, davon 12.700 Euro Förderung
- Eröffnung der Begegnungsstätte am 15. September 2025: siehe unseren Artikel Generationsübergreifend oder greifen wir nur für eine Generation in die Stadtkasse?
- Stadtrat vom 13. Oktober 2022: Umbaumaßnahme Sportplatz Friedrichroda, Fördermittelbeantragung Sportfunktionsgebäude Ersatzneubau, Programmjahr 2023
- Bauausschuss vom 25. März 2025: erste Vergabebeschlüsse Umbau und Sanierung Sportanlage, Lose 1, 3 und 5
- Stadtrat vom 27. November 2025: Investitionsprogramm, Sportplatz Friedrichroda, Funktionsgebäude und 2. Platz gesamt 5.538.800 Euro, Fördermittel 3.238.700,33 Euro laut Änderungsbescheid vom 2. Oktober 2025; für den Bolzplatz ist in keinem der geprüften Finanzpläne eine Förderung eingetragen
Frühere Artikel
Die Stadt hat nachvollziehbare Gründe für die Verschiebung: Gefahrenabwehr geht vor, und am Bolzplatz gibt es ein Ordnungsproblem. Erklärt hat sie das aber erst auf Nachfrage. Die 80.000 Euro sind still verfallen, ein Termin für den Bau fehlt. (Meinung der Redaktion, getrennt von den Fakten.)