News-Bericht

Das lief gut: Positives aus dem Stadtrat im ersten Halbjahr 2026

Wir schauen oft dorthin, wo es hakt — hier eine Bilanz der guten Nachrichten aus dem Stadtrat des ersten Halbjahres 2026: günstigere Eintritte für Kinder, eine volle Landesförderung für die Bromacker-Forschung, aufgearbeitete Jahresrechnungen und mehr Bürgernähe. Alles belegt aus den öffentlichen Sitzungsniederschriften.

1,00 €
Eintritt für Kinder (6–16 Jahre)
Freibäder, Marienglashöhle, Museen
500.000 €
Landesförderung Bromacker
100 % gefördert, 2025/2026
2021–2023
Jahresrechnungen entlastet
überwiegend einstimmig
~50.000 €
Sicherung Plattenbruch
Felshang Schmalkalder Straße

Wir schauen oft dorthin, wo es hakt. Fairness heißt für uns aber auch, zu zeigen, wenn im Rathaus etwas gelingt. Deshalb hier eine Bilanz der guten Nachrichten aus den öffentlichen Stadtratssitzungen des ersten Halbjahres 2026. Jede Angabe stammt aus den Niederschriften im Ratsinformationssystem der Stadt. Wir haben nur aufgenommen, was dort belegt ist, und nichts hinzugefügt.

Ein Euro Eintritt für Friedrichrodaer Kinder

In der Sitzung am 5. März 2026 hat der Stadtrat die Preisordnungen für die städtischen Einrichtungen angepasst. Kinder von 6 bis 16 Jahren, die in Friedrichroda wohnen, zahlen seither nur noch 1,00 Euro Eintritt, und zwar in den Freibädern, in der Marienglashöhle und in den Museen. Kinder bis 5 Jahre kommen frei hinein. Im Protokoll bedankt sich der Rat ausdrücklich für die günstigen Eintrittspreise für Friedrichrodaer Kinder. Für Familien vor Ort ist das eine spürbare Entlastung.

Fair dazugesagt: Die Preisordnungen wurden insgesamt überarbeitet, für auswärtige Gäste gelten andere Sätze. Der Ein-Euro-Preis gilt gezielt für die einheimischen Kinder.

Eine halbe Million für die Forschung am Bromacker

Ebenfalls am 5. März ging es um den Geopark und die Fossillagerstätte Bromacker im Thüringer Wald. Das Land Thüringen hat am 17. Juli 2025 für die Verstetigung der Forschungs- und Vermittlungsarbeit 500.000 Euro bewilligt, zu hundert Prozent gefördert, davon 179.140 Euro für 2025 und 320.860 Euro für 2026. Die Stadt musste dafür kein eigenes Geld aufbringen. Wissenschaftskommunikation an einer bundesweit bekannten Fossillagerstätte, vollständig vom Land finanziert, ist ein echter Gewinn für die Region.

Die alten Jahresrechnungen sind aufgearbeitet

Am 29. Januar 2026 hat der Stadtrat die Jahresrechnungen der Jahre 2021, 2022 und 2023 festgestellt und die Entlastungen erteilt, überwiegend einstimmig. Diese Abschlüsse waren lange liegengeblieben. Dass sie nun aufgearbeitet sind, schafft Klarheit über die städtischen Finanzen und ist ein wichtiger Schritt zu mehr Ordnung und Transparenz.

Mängel melden geht jetzt per Handy

Seit April 2026 gibt es die meinOrt-App. Bürgerinnen und Bürger können damit direkt vor Ort einen Mangel melden, ein Foto aufnehmen und einen kurzen Hinweis dazuschreiben. Der Bürgermeister hat das im Stadtrat am 7. Mai vorgestellt. Ein niedrigschwelliger, direkter Draht ins Rathaus — und ein Angebot, das vorher gefehlt hat.

Über einen zusätzlichen Melde-Button auf der Internetseite der Stadt, den die THP-Fraktion beantragt hatte, ist dagegen noch nicht entschieden. Der Haupt- und Finanzausschuss empfahl am 23. April, den Antrag abzulehnen, der Stadtrat vertagte ihn am 7. Mai einstimmig zur weiteren Beratung in die Ausschüsse.

Die Jugend redet mit

Ebenfalls am 7. Mai brachte der Jugendbeirat „Jugend für Friedrichroda" gemeinsam mit der Jugendsozialarbeiterin einen eigenen Antrag ein: Bei der Freizeitgestaltung, rund um einen geplanten Pumptrack, soll eine Fläche für die Jugendlichen berücksichtigt werden. Der Antrag wurde einstimmig angenommen. Eine konkrete Fläche ist noch nicht gefunden, Rat und Jugendliche sind weiter im Gespräch. Bemerkenswert ist, dass junge Menschen mit einem förmlichen Antrag direkt in der Stadtpolitik mitreden und dafür die volle Zustimmung des Rates bekommen.

Sicherheit und Ortsbild

Zwei weitere Beschlüsse vom 7. Mai dienen der Sicherheit, beide einstimmig gefasst. Der Rat stellte rund 50.000 Euro für erforderliche Sicherungsarbeiten am Felshang Plattenbruch in der Schmalkalder Straße bereit. Und für die Verkehrssicherung des Baumbestandes auf den Friedhöfen wurden die Mittel aufgestockt, nachdem eine Regelkontrolle den Umfang der nötigen Baumpflege ergeben hatte. Außerdem beschloss der Rat einstimmig, Mittel aus dem Investitionsplan 2026 für die Sanierung des Gehwegs am Musikerehrenstein in Finsterbergen einzusetzen, ein Antrag des Bündnisses für Friedrichroda; der Bürgermeister sagte zu, die Verwaltung werde das so schnell wie möglich umsetzen.

Ein lebendiges Vereinsleben

Und außerhalb der Beschlüsse: In seinem Bericht am 5. März hob der Bürgermeister das rege Vereinsleben hervor, mit gut besuchten Veranstaltungen und Auftritten in den Kindergärten, in der Grundschule, in Senioreneinrichtungen und in der Begegnungsstätte WIR³. Ein herzlicher Dank galt allen Beteiligten.

Unser Fazit

Kritik und Anerkennung gehören für uns zusammen. Das erste Halbjahr 2026 hat im Stadtrat einige gute Nachrichten gebracht: günstigere Eintritte für die Kinder der Stadt, eine hohe und volle Landesförderung für die Forschung, aufgearbeitete Finanzen, mehr Bürgernähe und eine Jugend, die mitredet und gehört wird. Das verdient, genauso benannt zu werden wie die offenen Baustellen.

Danke

Und dazu ein aufrichtiges Dankeschön, an alle, die diese guten Nachrichten möglich machen. Danke an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung, die die Beschlüsse vorbereiten und umsetzen. Danke an die Stadträtinnen und Stadträte aller Fraktionen, die sich Sitzung für Sitzung einbringen und ringen. Danke an den Jugendbeirat, der zeigt, dass Engagement etwas bewegt. Danke an die Vereine, an das Ehrenamt, an die Feuerwehren und an alle, die unsere Stadt mit Leben füllen. Und danke an euch, die ihr hinschaut, nachfragt und mitredet. Diese Fortschritte sind kein Verdienst einzelner, sondern das Ergebnis eines Miteinanders. Genau das wollen wir sichtbar machen.

Quellen

Fazit

Kritik und Anerkennung gehören für uns zusammen. Das erste Halbjahr 2026 hat im Stadtrat einige gute Nachrichten gebracht: günstigere Eintritte für die Kinder der Stadt, eine hohe und volle Landesförderung für die Forschung, aufgearbeitete Finanzen, mehr Bürgernähe und eine Jugend, die mitredet und gehört wird. Das verdient, genauso benannt zu werden wie die offenen Baustellen.

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